Nichttragende Wände

Unter nichttragenden Wänden versteht man Wände, die im Wesentlichen nur durch ihre Eigenlast beansprucht werden.

Grundsätzlich ist bei nichttragenden Wänden zwischen nichttragenden Außenwänden (z.B. Giebelwände oder Ausfachungswände bei Stahlbetonskelettbauten) und nicht tragenden Innenwänden (z.B. Trennwände) zu unterscheiden.

Im Eurocode 6 – DIN EN 1996 – sind Regelungen für nicht tragende Außen- und Innenwände zu finden. Nicht tragende innere Trennwände sind darüber hinaus auch in DIN 4103-1 geregelt.

KS-Poliert fertige Wand (3) © Zapf Daigfuss Vertriebs-Gmbh

Nichttragende Innenwände

Nichttragende Innenwände sind überwiegend über Ihre Eigenlast beansprucht. Nichtragende Innenwände aus massiven Kalksandsteinen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem guten Schall- und Brandschutz.

Nichttragende Außenwand mit KS-Fasensteine © KS-Bayern e.V.

Nichttragende Außenwände

Nichttragende Außenwände werden vor allem ihre Eigenlast beansprucht. Äußere einwirkende Kräfte aus Wind müssen sicher auf die angeschlossene Konstruktion abgetragen werden. Im Gewerbebau werden Ausfachungsflächen oftmals aus wirtschaftlichen Gründen in Kalksandsteinmauerwerk erstellt.